Hilf uns, Hunderte Hunde in Sicherheit zu bringen
Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Auch private Tierheime in der Türkei sind nicht mehr sicher. Selbst unseren Partnervereinen drohen Kündigungen und Beschlagnahmungen. Für uns steht fest: Um gefährdete Hunde langfristig schützen zu können, brauchen wir einen eigenen Zufluchtsort. Deshalb haben wir einen alten Bauernhof nahe Antalya gekauft!
Hilf uns jetzt, diesen Zufluchtsort für die letzten Straßentiere der Türkei aufzubauen!
Wie wir in der Türkei helfen
AKTUELLER NOTFALL: Fast 400 Tieren drohte die Beschlagnahmung
Die Hunde und Katzen unseres Partnervereins KuHayDer waren akut bedroht. Obwohl uns die Behörden schriftlich eine Frist bis Ende Oktober zugesichert hatten, wurde diese plötzlich vorverlegt. Wir mussten schnell handeln.
Ein Umzug in ein anderes, nur angemietetes Shelter hätte den Tieren keine langfristige Sicherheit geboten. Unsere Anwälte vor Ort haben uns bestätigt: Am sichersten sind die Tiere auf einem eigenen Grundstück, wenn sie richtig gechippt und registriert sind.
Dank der VETO-Community konnten wir mit den bisherigen Spenden für die Rettungsmission Türkei einen alten Bauernhof nahe Antalya kaufen! Die ersten 200 Tiere sind bereits in provisorische Unterkünfte auf dem Bauernhof eingezogen. Weitere 45 Hunde haben bei Verein Tierschutz Lara Kundu dauerhaft ein neues Zuhause gefunden. 41 Tiere warten derzeit bei anderen Partnervereinen und 38 in einer Hundepension auf ihren Umzug. Weitere 61 werden vorübergehend noch bei KuHayDer im sicheren Bereich versorgt.
Jetzt müssen wir das Gelände dringend ausbauen, damit auch die übrigen Tiere einziehen können und alle langfristig gut versorgt sind.
Eingefangen. Weggesperrt. Getötet.
Eigentlich sollen die neuen Regeln Straßenhunde schützen. Doch für viele Tiere endet das Einfangen in Leid und Tod. In überfüllten Tierheimen fehlt es an Futter und an medizinischer Versorgung. Hunde sterben an Krankheiten und an mangelnder Versorgung. Andere werden getötet.
Doch was davon ist nach türkischem Recht überhaupt erlaubt? Wann dürfen Hunde getötet werden und welche Pflichten haben die Behörden gegenüber den Tieren, die sie eingefangen haben?
Gesetz vs. Realität
Der VETO-Faktencheck
Auf dem Papier gibt es klare Regeln für den Umgang mit Straßenhunden. Sie bestimmen unter anderem, wann Hunde getötet werden dürfen, wie eingefangene Tiere versorgt werden müssen und welche Verantwortung die Kommunen tragen. Wir haben zentrale Behauptungen juristisch prüfen lassen.
„Straßenhunde dürfen getötet werden, wenn Tierheime voll sind.“
FALSCH
Ein volles Tierheim begründet keine automatische Tötungsbefugnis. Erforderlich sind eine tragfähige Rechtsgrundlage und die Einhaltung der jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen.
„Alte oder kranke Straßenhunde dürfen grundsätzlich eingeschläfert werden.“
FALSCH
Alter allein rechtfertigt keine Einschläferung. Bei Krankheiten kommt es auf die gesetzlichen Voraussetzungen und eine tierärztliche Beurteilung an, nicht auf pauschale Kategorien.
„Kommunen müssen eingefangene Hunde dauerhaft in Tierheimen unterbringen.“
IM KERN RICHTIG
Im Grundsatz richtig: Eingefangene herrenlose Hunde sollen bis zur Vermittlung untergebracht werden. Das bedeutet keine ausnahmslose lebenslange Unterbringung im selben kommunalen Tierheim.
„Tierheime müssen die aufgenommenen Hunde mit Futter, Wasser und medizinischer Betreuung versorgen.“
RICHTIG
Aufgenommene Hunde müssen ausreichend versorgt und erforderlichenfalls tiermedizinisch behandelt werden. Die Unterbringungspflicht entbindet Kommunen nicht von ihren gesetzlichen Pflichten zum Schutz der Tiere.
„Wer Straßenhunde auf der Straße füttert, macht sich strafbar.“
FALSCH
Das bloße Füttern ist keine eigenständige Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Konkrete örtliche Beschränkungen und andere Rechtsvorschriften müssen gesondert geprüft werden.
„Auch registrierte und gechippte Hunde dürfen von den Behörden eingefangen oder beschlagnahmt werden.“
UNTER BESTIMMTEN VORAUSSETZUNGEN RICHTIG
Chip und Registrierung verhindern rechtmäßige Schutzmaßnahmen nicht. Sie erlauben Behörden aber auch nicht, ordnungsgemäß gehaltene Hunde ohne Rechtsgrundlage zu beschlagnahmen.
Das Gesetz allein schützt keinen Hund
Selbst wenn Vorschriften Schutz, Versorgung und klare Voraussetzungen für Tötungen vorsehen, sehen wir, dass Hunde leiden und sterben. Deshalb müssen wir jetzt handeln. Auf dem neuen Grundstück, entsteht mit deiner Hilfe ein sicherer Zufluchtsort für Hunderte Hunde.
Eine Chronik des Leids
Dieser Ort wird Leben retten
VETO hat einen ehemaligen Bauernhof nahe Antalya gekauft. Wohnräume, Ställe und Überdachungen sind bereits vorhanden. Jetzt müssen wir das Gelände mit sicheren Paddocks, Ausläufen und einer zuverlässigen Wasserversorgung für die Hunde ausbauen.
Die Unterbringung in einem weiteren Partnertierheim wäre nur eine vorübergehende Lösung. Mietverträge, behördliche Auflagen und drohende Beschlagnahmungen schaffen immer neue Unsicherheiten.
Auf dem neuen Grundstück wollen wir einen Ort schaffen, an dem Hunderte Hunde langfristig Schutz und Versorgung finden.
Jeder Beitrag hilft Straßenhunden in der Türkei
25 Euro
helfen, die tägliche Betreuung der Hunde zu sichern.
150 Euro
unterstützen den Bau von neuen Paddocks und Infrastruktur
75 Euro
sichern einem Hund ganze drei Monate lang Futter
Unsere Hilfe für die Türkei seit 2024
1.146.000 kg
Fast 1,2 Millionen kg Futter wurden zu den Tieren geliefert.
456.330 €
Mehr als 450.000 € flossen in medizinische Hilfe und Kastrationen.
559.920 €
Mit knapp 560.000 € wurden Baumaßnahmen in Tierheimen umgesetzt.
Schaffe mit uns einen sicheren Ort für Hunderte Hunde
In der Nähe von Antalya entsteht jetzt ein neuer Zufluchtsort. Für viele Hunde ist das die einzige Chance. Hilf uns jetzt, das möglich zu machen und Hunderte Hunde zu retten. Jeder Beitrag zählt.
FAQ – Kampagne
Faktencheck im Detail
Hier findest du die vollständige juristische Einordnung hinter den einzelnen Aussagen im VETO-Faktencheck.
Unser Transparenzversprechen
Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.


