Türkei: Neue Aufnahmen aus staatlichen Tierheimen schockieren
Neue Aufnahmen aus der Einrichtung im Ort Bucak zeigen das Ausmaß des Leids. Hunde kämpfen ohne Futter, medizinische Versorgung und Schutz ums Überleben. Verletzungen bleiben unbehandelt, Krankheiten breiten sich aus und für viele endet das tödlich.
Aktivistinnen und Aktivisten bitten dringend um Hilfe!
Der Horror von Bucak
Verletzte und abgemagerte Hunde
Dutzende Tiere kämpfen mit Verletzungen, Krankheiten und Hunger. Ohne tierärztliche Versorgung bedeutet das für viele einen langsamen, qualvollen Tod.
Kaum Futter, kaum Personal
Ohne Strom, ohne Leitungswasser und mit kaum Personal fehlt jede grundlegende Versorgung. Die Hunde bleiben unbeaufsichtigt, Verletzungen und Krankheiten bleiben unentdeckt.
Tote Welpen in den Gehegen
Neue Hunde werden rücksichtslos in bestehende Rudel gesetzt. Kämpfe eskalieren sofort, es kommt zu schweren Verletzungen. Vor allem Welpen überleben nicht.
Das wollen wir gemeinsam erreichen
Hunde retten
Wir bringen so viele Hunde wie möglich von den Straßen in Sicherheit, bevor sie den Tötungskommandos zum Opfer fallen.
Sichere Unterkünfte aufbauen
Wir finanzieren den Bau von Hundehütten und Schattenplätzen, um Hunde auch im Sommer vor der Sonne zu schützen.
Versorgung sichern
Wir stellen Futter und finanzielle Hilfe für die Behandlung verletzter und traumatisierter Hunde und Kastrationen bereit.
So eskaliert die Gewalt in der Türkei
Hunde ersticken bei vollem Bewusstsein
Die Behörden setzen hochgiftige Substanzen wie T-61 ein – Mittel, die eigentlich nur unter Narkose erlaubt wären. Stattdessen werden sie direkt gespritzt: Hunde ersticken minutenlang bei vollem Bewusstsein, verkrampfen und bluten, bevor sie sterben. Andere Tiere werden betäubt und lebendig verscharrt oder in Auffangstationen gesperrt, wo sie ohne Futter und Wasser verdursten oder sich aus Verzweiflung gegenseitig angreifen. Für viele bedeuten die Fangaktionen ein qualvolles Ende.
Tierheime töten Hunde, um Platz für neue zu schaffen
In der ganzen Türkei gibt es nur rund 140.000 Tierheimplätze – viel zu wenig für Millionen von Straßenhunden. Schon jetzt sind die staatlichen Heime maßlos überfüllt. Tiere werden dicht an dicht zusammengepfercht. Sie leiden unter Hunger, Krankheiten und fehlender medizinischer Versorgung. Viele sterben aufgrund der Zustände. Tierschützende berichten auch, dass Tiere getötet werden, um Platz für neue eingefangene Hunde zu schaffen. Der Kreislauf erzeugt immer neues Leid.
Die Gewalt in der Gesellschaft nimmt zu
Die Hetze der Regierung hat das Klima im Land verändert. Menschen können innerhalb weniger Tage einen Schein erwerben, der sie offiziell zum Töten von Hunden berechtigt. Manche Kommunen zahlen sogar Prämien für jedes getötete Tier. Bewaffnete Gruppen von Tierhassern ziehen durch die Straßen, jagen Hunde wie Hooligans und quälen sie auf grausamste Weise – von abgeschnittenen Gliedmaßen bis zu Tieren, die bei lebendigem Leib verbrannt werden. Gewalt ist zur Normalität geworden.
Wer hilft, wird bedroht und schikaniert
Die Gewalt in der Türkei trifft nicht nur die Tiere. Schon das Füttern von Straßenhunden ist vielerorts verboten. Wer sich darüber hinwegsetzt oder versucht, bei Einfangaktionen dazwischenzugehen, bringt sich selbst in Gefahr. Viele Tierschützende warnen deshalb ausdrücklich davor, sich einzumischen. Helfende vor Ort haben Angst und berichten von Drohungen, Schikanen und massivem Druck. Dieses Klima der Angst erschwert jede Form von Tierschutzarbeit.
Jeder Beitrag zählt und hilft, wo er am dringendsten gebraucht wird
25 Euro
Futter im Wert von 25 Euro kann einen erwachsenen Hund einen Monat lang ernähren und sichert so sein Überleben nach Jahren auf der Straße.
300 Euro
Mit einer Spende von nur 300 Euro kann die medizinische Erstversorgung, Impfung und Kastration eines Hundes gesichert werden.
40 Euro
Mit einer Futterration im Wert von 40 Euro wird ein Welpe einen Monat lang satt. Das Welpenfutter bietet ihnen alle Nährstoffe, um gesund aufzuwachsen.
Unsere Hilfe für die Türkei seit 2024
999.000 kg
Rund 999.000 kg Futter wurde zu den Tieren geliefert.
377.000 €
Mehr als 377.000 € flossen in medizinische Hilfe und Kastrationen.
436.000 €
Mit über 436.000 € konnten Baumaßnahmen in Tierheimen umgesetzt werden.
Hilf mit, weitere Leben zu retten!
Mit deiner Spende gibst du einem Hund die Chance auf Sicherheit, Versorgung und ein Leben ohne Angst. Gemeinsam zeigen wir: Die Welt schaut nicht weg – und Mitgefühl ist stärker als Gewalt.
Gemeinsam bewegen wir Tierschutz.
Storys aus dem Magazin
Unser Transparenzversprechen
Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.



