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Türkei: Neue Aufnahmen aus staatlichen Tierheimen schockieren

Neue Aufnahmen aus der Einrichtung im Ort Bucak zeigen das Ausmaß des Leids. Hunde kämpfen ohne Futter, medizinische Versorgung und Schutz ums Überleben. Verletzungen bleiben unbehandelt, Krankheiten breiten sich aus und für viele endet das tödlich.

Aktivistinnen und Aktivisten bitten dringend um Hilfe!

Der Horror von Bucak


Verletzte und abgemagerte Hunde

Dutzende Tiere kämpfen mit Verletzungen, Krankheiten und Hunger. Ohne tierärztliche Versorgung bedeutet das für viele einen langsamen, qualvollen Tod.

 

Kaum Futter, kaum Personal

Ohne Strom, ohne Leitungswasser und mit kaum Personal fehlt jede grundlegende Versorgung. Die Hunde bleiben unbeaufsichtigt, Verletzungen und Krankheiten bleiben unentdeckt.

 

Tote Welpen in den Gehegen

Neue Hunde werden rücksichtslos in bestehende Rudel gesetzt. Kämpfe eskalieren sofort, es kommt zu schweren Verletzungen. Vor allem Welpen überleben nicht.

 
 

Bucak ist nur ein Beispiel von vielen

Die Aufnahmen aus Bucak zeigen nur einen Ausschnitt aus einer größeren Krise. Seit August 2024 berichten Tierschützende aus der Türkei von dramatischen Entwicklungen: Straßenhunde werden eingefangen und sofort getötet oder in kommunale Anlagen gebracht, in denen sie oft ohne ausreichende Versorgung qualvoll sterben.











































     

Das wollen wir gemeinsam erreichen


Hunde retten

Wir bringen so viele Hunde wie möglich von den Straßen in Sicherheit, bevor sie den Tötungskommandos zum Opfer fallen. 

 

Sichere Unterkünfte aufbauen

Wir finanzieren den Bau von Hundehütten und Schattenplätzen, um Hunde auch im Sommer vor der Sonne zu schützen. 

 

Versorgung sichern

Wir stellen Futter und finanzielle Hilfe für die Behandlung verletzter und traumatisierter Hunde und Kastrationen bereit.

 
 

So eskaliert die Gewalt in der Türkei


 

Hunde ersticken bei vollem Bewusstsein

Die Behörden setzen hochgiftige Substanzen wie T-61 ein – Mittel, die eigentlich nur unter Narkose erlaubt wären. Stattdessen werden sie direkt gespritzt: Hunde ersticken minutenlang bei vollem Bewusstsein, verkrampfen und bluten, bevor sie sterben. Andere Tiere werden betäubt und lebendig verscharrt oder in Auffangstationen gesperrt, wo sie ohne Futter und Wasser verdursten oder sich aus Verzweiflung gegenseitig angreifen. Für viele bedeuten die Fangaktionen ein qualvolles Ende.

 

Tierheime töten Hunde, um Platz für neue zu schaffen

In der ganzen Türkei gibt es nur rund 140.000 Tierheimplätze – viel zu wenig für Millionen von Straßenhunden. Schon jetzt sind die staatlichen Heime maßlos überfüllt. Tiere werden dicht an dicht zusammengepfercht. Sie leiden unter Hunger, Krankheiten und fehlender medizinischer Versorgung. Viele sterben aufgrund der Zustände. Tierschützende berichten auch, dass Tiere getötet werden, um Platz für neue eingefangene Hunde zu schaffen. Der Kreislauf erzeugt immer neues Leid.

 
 

 

Die Gewalt in der Gesellschaft nimmt zu

Die Hetze der Regierung hat das Klima im Land verändert. Menschen können innerhalb weniger Tage einen Schein erwerben, der sie offiziell zum Töten von Hunden berechtigt. Manche Kommunen zahlen sogar Prämien für jedes getötete Tier. Bewaffnete Gruppen von Tierhassern ziehen durch die Straßen, jagen Hunde wie Hooligans und quälen sie auf grausamste Weise – von abgeschnittenen Gliedmaßen bis zu Tieren, die bei lebendigem Leib verbrannt werden. Gewalt ist zur Normalität geworden.

 

Wer hilft, wird bedroht und schikaniert

Die Gewalt in der Türkei trifft nicht nur die Tiere. Schon das Füttern von Straßenhunden ist vielerorts verboten. Wer sich darüber hinwegsetzt oder versucht, bei Einfangaktionen dazwischenzugehen, bringt sich selbst in Gefahr. Viele Tierschützende warnen deshalb ausdrücklich davor, sich einzumischen. Helfende vor Ort haben Angst und berichten von Drohungen, Schikanen und massivem Druck. Dieses Klima der Angst erschwert jede Form von Tierschutzarbeit.

 
 

„Wenn die Welt nicht hinsieht, werden sie die Straßentiere in der Türkei ausrotten.“

Amina Meriç, Gründerin der Bewegung „Stop the Killing“

 

Jeder Beitrag zählt und hilft, wo er am dringendsten gebraucht wird


25 Euro

Futter im Wert von 25 Euro kann einen erwachsenen Hund einen Monat lang ernähren und sichert so sein Überleben nach Jahren auf der Straße. 

 

300 Euro

Mit einer Spende von nur 300 Euro kann die medizinische Erstversorgung, Impfung und Kastration eines Hundes gesichert werden.

 

40 Euro

Mit einer Futterration im Wert von 40 Euro wird ein Welpe einen Monat lang satt. Das Welpenfutter bietet ihnen alle Nährstoffe, um gesund aufzuwachsen. 

 
 

Unsere Hilfe für die Türkei seit 2024


999.000 kg

Rund 999.000 kg Futter wurde zu den Tieren geliefert.

 

377.000 €

Mehr als 377.000 € flossen in medizinische Hilfe und Kastrationen.

 

436.000 €

Mit über 436.000 € konnten Baumaßnahmen in Tierheimen umgesetzt werden.

 
 

Hilf mit, weitere Leben zu retten!

Mit deiner Spende gibst du einem Hund die Chance auf Sicherheit, Versorgung und ein Leben ohne Angst. Gemeinsam zeigen wir: Die Welt schaut nicht weg – und Mitgefühl ist stärker als Gewalt.

Gemeinsam bewegen wir Tierschutz.

 

Unser Transparenzversprechen

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.

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