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Von Tötungsprämien und Gnadenfristen: Tierschutz in Rumänien

Was ist ein Hundeleben wert? In Rumänien scheint die Antwort einfach zu sein: Pro Straßenhund, der zu einer Tötungsstation gebracht wird, erhält ein Hundefänger vielerorts bis zu 75 Euro. Alles über das Leid der heimatlosen Tiere in Rumänien und die grausamen Gesetze, die ihren Tod besiegeln, liest du in diesem Artikel.

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Dieser Hund wird sterben. Er ist einer von vielen, die täglich entsorgt werden. Foto: VETO

 
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Wächter an kurzer Kette: Hunde in Rumänien führen oft ein tristes Leben ohne Auslauf. Foto: Straßenhunde Rumänien in Not e. V.

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Einfach ausgesetzt: Immer wieder finden Tierschützer*innen Tiere, die niemand mehr wollte. Foto: Friends4RomanianPaws e. V.

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Straßenhunde sind in Rumänien bares Geld wert. Foto: Romania´s Furrytales e. V.

„Die Gleichgültigkeit der Menschen vor Ort gegenüber Tieren, vor allem die der zuständigen Behörden, belastet uns sehr. Das nicht endende Leid vieler Straßenhunde oder auch Hunde aus Privathaltung ist schrecklich. Der Hund ist kein Familienmitglied, sondern muss auf Haus und Hof aufpassen, wenn er zu alt ist oder krank, wird er einfach ausgesetzt oder in eine Tötung gebracht.“

Arche Noah Transilvania e. V.
Autor Madita Haustein
Verfasst von: Madita Haustein

Schon seit meiner Kindheit bereichern Tiere mein Leben! Daher liegt mir der Tierschutz und der respektvolle und artgerechte Umgang mit Hunden und Katzen besonders am Herzen. Dass ich den Tieren hier in unserem Magazin meine Stimme leihen darf, macht mich sehr stolz.