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Tötungsstation Onești

Warten auf das Todesurteil

In der Tötungsstation Onești leben rund 600 Hunde hinter Gittern. Geht man durch die Gänge, spürt man die verzweifelten Blicke. Welpen pressen ihre kleinen Pfoten durch das Gitter, alte Hunde liegen apathisch auf kaltem Beton. Ein Anruf der Stadt reicht und ihr Leben ist vorbei: Ist die Station zu voll, wird eine Todesliste erstellt.

Ihr Überleben hängt von unserer Hilfe ab.


„Die Stadt kann jederzeit entscheiden, die Hunde hier einschläfern zu lassen. Ich bin zwar dagegen, aber mein Handlungsspielraum ist begrenzt. Deshalb habe ich VETO um Hilfe gebeten.“

Mihaela Calin Ochian, Tierheimleiterin

 

Drei Schritte, die über Leben und Tod entscheiden


Einfangen

Hunde werden von der Straße geholt und in staatliche Tötungsstationen gebracht.

 

Ausharren

Dort leben sie unter meist katastrophalen Zuständen auf engstem Raum.

 

Einschläfern

Wird der Platz knapp, entscheidet die Stadt, welche Hunde sterben müssen.

 

Das Leben in Tötungsstationen: gefangen, eingesperrt, getötet


Volle Zwinger als Todesurteil

Wenn alle Zwinger voll sind, beginnt der Countdown. Laut Gesetz dürfen Hunde nach 14 Tagen eingeschläfert werden.


Druck von oberster Stelle

Die Stadt überwacht die Belegung des Tierheims. Wird die Grenze überschritten, fordert sie, dass Hunde getötet werden.


Eine Liste entscheidet über Leben und Tod

Die Stadt erstellt eine Tötungsliste. Alter, Gesundheitszustand oder Vermittlungschancen der Hunde spielen keine Rolle.


Kahle Zwinger. Schlechte Versorgung

Viele Hunde schlafen auf blankem Beton. Sie haben keinen Auslauf, werden nur minimal versorgt und bekommen keine Zuneigung.


Ein System unter enormem Druck

Es fehlt an Geld, Personal, Verständnis und oft auch an politischem Willen, etwas zu verändern. Das ganze System steht unter Druck.


Private Hilfe statt politischer Lösung

Tierschutzvereine finanzieren die Versorgung oft aus eigener Tasche. Ohne ihren Einsatz würden jedes Jahr Tausende Hunde sterben.


Der Kreislauf ohne Kastration

Ohne flächendeckende Kastrationen vermehren sich Straßentiere laufend. Jeder freie Platz im Shelter wird sofort wieder besetzt.

     
 

VETO-Rettungsaktion in Onești

Im Januar waren wir selbst in Onești. Die Stadt hatte gefordert, die Zahl der Hunde zu reduzieren. Statt Tiere einschläfern zu lassen, wandte sich die Tierheimleitung an private Vereine und bat um Hilfe. Gemeinsam haben wir 40 Hunde mitgenommen. Vierzig Leben, die sonst vielleicht auf einer Todesliste gelandet wären.

Manche haben gezittert, als wir sie aus dem Zwinger geholt haben. Andere wollten sofort auf den Arm. In der Klinik wurden sie untersucht, geimpft, behandelt und, wenn möglich, direkt kastriert. Jetzt sind sie in Sicherheit und warten im Tierheim unseres Partnervereins auf ihr Zuhause.

Jeder freie Platz verhindert, dass ein anderer Hund getötet wird. Aber jede einzelne Rettung kostet Geld. Und genau hier brauchen wir dich.



















     
 

Wenn wir nicht handeln, tut es niemand 

Die finanziellen Mittel des Staats reichen meistens nicht aus. In Onești kämpfen deshalb engagierte Tierschutzvereine für das Leben dieser Hunde. Sie tun alles, um das Leben hinter Gittern wenigstens einigermaßen erträglich zu machen. Sie stellen Hundehütten auf, zahlen Futter aus eigener Tasche, organisieren Tierarztbesuche und wissen: Solange sie genügend Hunde rausholen, werden sie nicht getötet. Diese Sicherheit gibt es nur, weil Menschen regelmäßig für die Rettung von Hunden spenden.

 

 

Rettungen sind keine nachhaltige Lösung

Dass in Onești aktuell nicht getötet wird, ist ein kleiner Erfolg. Aber er hat eine Schattenseite: Viele Hunde sitzen monatelang, oder sogar Jahre, in kleinen Zwingern. Sie schlafen auf Beton. Sie hören Tag und Nacht den Lärm anderer Hunde. Und warten unbewusst auf ihr Ende. Regelmäßige Rettungen verhindern aktuell die Tötungen. Aber sie machen aus einem Zwinger noch kein Zuhause. Wir brauchen langfristige Lösungen: konsequente Kastrationen, Aufklärung und echte Vermittlungschancen.

 

So stoppen wir Tötungen in Onești langfristig


Rettungen ermöglichen

Wir retten Hunde aus dem Public Shelter, bevor es zu spät für sie ist. Jeder freie Platz verhindert, dass ein weiterer Hund sterben muss.

 

Überleben sichern

Wir stellen Futter, medizinische Hilfe und sichere Tierheimplätze bereit, damit Hunde nach der Rettung adäquat versorgt werden können. 

 

Kastrationen finanzieren

Nur wenn weniger Hunde nachrücken, entspannt sich die Lage dauerhaft. Wir finanzieren Kastrationen, damit das Töten endet.

 

Doch das schaffen wir nur gemeinsam mit dir.

 

Warum gibt es Tötungsstationen in Rumänien?

Wie funktionieren öffentliche Shelter? Was bedeutet die 14-Tage-Regelung? Warum entstehen immer wieder Engpässe? Auf unserer Hintergrundseite erklären wir, wie das System Tötungsstation funktioniert und warum Rettungen allein nicht reichen.

 

Hilf uns, Leben zu retten!

In einem überlasteten System zählt jeder freie Platz. Mit deiner Spende rettest du nicht nur einzelne Hunde, sondern verhinderst auch weitere Tötungen. 

Gemeinsam bewegen wir Tierschutz.

 

Unser Transparenzversprechen

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.

Mehr zum Transparenzversprechen