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Listenhunde: Letzte Chance auf ein besseres Leben

Sie gelten als gefährlich, sind schwer vermittelbar oder wurden bewusst zu Kampfmaschinen abgerichtet. In klassischen Tierheimen finden sie oft keinen Platz – oder bleiben dort ihr Leben lang. Auf der Ranch von Bruno zeigt sich, dass es auch anders geht.

Mit deiner Hilfe schaffen wir Platz für weitere 400 Tiere, die sonst durch jedes Raster fallen würden.

 

Verständnis statt Verurteilung

Angst und Aggression werden als Folge ihrer Vergangenheit verstanden.

 

Sichere Unterbringung

Unverträgliche Hunde werden in großen Einzelboxen untergebracht.

 

Schritt für Schritt Vertrauen

Regelmäßige Spaziergänge und ruhiger Kontakt helfen den Hunden zu vertrauen.

 
 
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„Wenn es diese Ranch nicht gäbe, wären die meisten dieser Hunde tot.“

Bruno Jelović, „The Godfather of Dogs”
 

Ihre dunkle Vergangenheit

Pitbulls, Staffords, Bullterrier und andere sogenannte Listenhunde werden in Bosnien häufig als Wachhunde gehalten oder stammen aus Umgebungen, in denen sie nie artgerecht sozialisiert wurden. Ein Teil dieser Hunde wurde für Hundekämpfe missbraucht. Viele werden später ausgesetzt. Die Tiere, die gefunden werden, sind oft schwer verletzt, traumatisiert und tragen sichtbare Spuren ihrer Vergangenheit.


Ihre dunkle Vergangenheit

Pitbulls, Staffords, Bullterrier und andere sogenannte Listenhunde werden in Bosnien häufig als Wachhunde gehalten oder stammen aus Umgebungen, in denen sie nie artgerecht sozialisiert wurden. Ein Teil dieser Hunde wurde für Hundekämpfe missbraucht. Viele werden später ausgesetzt. Die Tiere, die gefunden werden, sind oft schwer verletzt, traumatisiert und tragen sichtbare Spuren ihrer Vergangenheit.



Ein System ohne Perspektive

Viele dieser Hunde können kaum vermittelt werden – nicht nur wegen ihres Verhaltens, sondern auch aufgrund strenger Gesetze. Für bestimmte Rassen gilt in Deutschland ein Einfuhrverbot. Hier und in anderen Ländern erschweren Auflagen und Stigmatisierung jede Vermittlung. In vielen Fällen wäre sie ohnehin nicht verantwortbar: Auch Brunos Erfahrung zeigt, dass einige Hunde schlicht zu gefährlich sind. Ein Beißvorfall hätte fatale Folgen für Mensch und Tier.



Ein System ohne Perspektive

Viele dieser Hunde können kaum vermittelt werden – nicht nur wegen ihres Verhaltens, sondern auch aufgrund strenger Gesetze. Für bestimmte Rassen gilt in Deutschland ein Einfuhrverbot. Hier und in anderen Ländern erschweren Auflagen und Stigmatisierung jede Vermittlung. In vielen Fällen wäre sie ohnehin nicht verantwortbar: Auch Brunos Erfahrung zeigt, dass einige Hunde schlicht zu gefährlich sind. Ein Beißvorfall hätte fatale Folgen für Mensch und Tier.




Warum klassische Lösungen nicht greifen

Weil ihre Vermittlung fast ausgeschlossen ist und ihre langfristige Versorgung hohe Kosten und Risiken mit sich bringt, nehmen viele Tierheime diese Hunde gar nicht erst auf. Viele Vereine befürchten, dass sie einen Platz über Jahre blockieren würden, während andere Hunde schneller vermittelt werden können. Hier zeigt sich ein grundlegendes Dilemma im Tierschutz: Die Hunde, die am meisten Hilfe brauchen, haben die geringste Chance, Hilfe zu bekommen.


Warum klassische Lösungen nicht greifen

Weil ihre Vermittlung fast ausgeschlossen ist und ihre langfristige Versorgung hohe Kosten und Risiken mit sich bringt, nehmen viele Tierheime diese Hunde gar nicht erst auf. Viele Vereine befürchten, dass sie einen Platz über Jahre blockieren würden, während andere Hunde schneller vermittelt werden können. Hier zeigt sich ein grundlegendes Dilemma im Tierschutz: Die Hunde, die am meisten Hilfe brauchen, haben die geringste Chance, Hilfe zu bekommen.



 

Wenn Systeme das Problem verstärken

Viele dieser Hunde haben Gewalt erlebt. Entsprechend reagieren sie auf ihre Umwelt mit Angst, Unsicherheit oder Aggression. In klassischen Tierheimstrukturen verstärkt sich dieses Verhalten oft noch: zu wenig Platz, zu viele Reize und kaum Rückzugsmöglichkeiten. Auf solche Sonderfälle kann dort kaum individuell eingegangen werden. Was diese Hunde bräuchten, fehlt genau dort.

Aber was bleibt den Hunden, wenn sie nicht vermittelt werden können, in Tierheimen keinen Platz finden und auf der Straße nicht überleben können?


Was die Ranch leistet

Viele dieser Hunde sind nicht mit Artgenossen verträglich und können daher nicht in Gruppen gehalten werden. Sie brauchen Einzelunterbringung, mehr Betreuung und deutlich mehr Platz. Für die Ranch bedeutet das einen erheblich höheren Aufwand – personell, räumlich und finanziell. Für klassische Tierheime ist das schlicht nicht realisierbar. In einem auf Durchlauf ausgelegten System finden diese Hunde keinen Platz.

 

 

Ein anderer Blick auf das Problem

Bruno weiß: Die Hunde sind nicht das Problem, sondern das Ergebnis dessen, was Menschen mit ihnen gemacht haben. Statt ihr Verhalten zu bewerten, geht es darum, die Ursachen zu verstehen und den Hunden die bestmöglichen Bedingungen zu bieten. Feste Abläufe, regelmäßiger Auslauf und klare Strukturen sorgen dafür, dass sie Schritt für Schritt zur Ruhe kommen.


Das ist ihre einzige Chance

Vermittlungen sind nicht Teil des Konzepts. Auf der Ranch finden gerettete Hunde ein dauerhaftes Zuhause, ohne den Druck, „funktionieren“ zu müssen. Stattdessen setzt das Modell bewusst auf eine langfristige Versorgung vor Ort. Damit schließt es eine Lücke, für die es bisher keine Lösung gibt.

 
 

Hilf uns, die Ranch zu erweitern

Aber auch die Ranch stößt an Grenzen. Die Nachfrage ist hoch, aber die Kapazitäten begrenzt. Bruno muss regelmäßig Anfragen ablehnen, weil es nicht genügend Quarantäne- und Unterbringungsplätze gibt. 

Der Ausbau ist deshalb entscheidend: Für diese Hunde gibt es keine andere Lösung.

45.000 m² neuer Lebensraum

Mit deiner Spende schaffen wir Platz für 400 weitere Hunde


Schutz

Quarantäneboxen, Hundehütten und Rückzugsorte geben geretteten Hunden Sicherheit und Ruhe.

 

Versorgung

Futterstationen, Wasser und Infrastruktur schaffen die Grundlage für einen stabilen Alltag.

 

Lebensqualität

Ausläufe, Schattenplätze, Feuerstellen und ein Pool erfüllen Bedürfnisse, die in Tierheimen oft fehlen.

 

Schenke einen Platz im Hundeparadies

Viele dieser Hunde hätten in einem klassischen System keine Chance. Mit deiner Spende schenkst du ihnen einen Platz im Hundehimmel auf Erden.

 
  • Was passiert mit meiner Spende konkret?

    Deine Spende fließt direkt in den Aufbau der VETO-Ranch. Finanziert werden unter anderem die Vorbereitung der Fläche, Strom- und Wasserversorgung sowie wichtige Bauelemente wie Hundehütten, Quarantäneboxen und Futterstationen. So entsteht Schritt für Schritt ein Ort, der langfristig funktioniert.

  • Warum werden die Hunde nicht einfach vermittelt?

    Vermittlungen sind wichtig und können für einzelne Hunde die einzige Chance sein. Eine nachhaltige Lösung sind sie jedoch nicht. Auch Tierheime in Deutschland und anderen Ländern sind bereits am Limit. Massenhafte Vermittlungen verlagern das Problem oft ins Ausland, statt es zu lösen. Langfristig können wir nur etwas verändern, wenn wir Lösungen vor Ort schaffen und die nötige Infrastruktur aufbauen. Genau das ist der Kern unseres Ansatzes: mit den VETO-Tierschutzzentren und der geplanten VETO-Ranch in Bosnien.

  • Können auch sogenannte Listenhunde aufgenommen werden?

    Ja. Viele dieser Hunde haben in klassischen Systemen keine Chance. Sie gelten als zu gefährlich oder sind nicht vermittelbar. Auf der Ranch können sie in speziell angepassten Bereichen sicher untergebracht und versorgt werden.

  • Was unterscheidet die VETO-Ranch von einem Tierheim?

    Die Ranch ist kein klassisches Tierheim. Die Hunde leben nicht in Zwingern, sondern in Gruppen mit Platz, Rückzugsorten und festen Strukturen. Der Alltag ist darauf ausgelegt, Stress zu reduzieren und den Bedürfnissen der Tiere gerecht zu werden. Das Ziel ist nicht die Verwahrung, sondern ein stabiles, dauerhaftes und würdevolles Leben.

  • Wie geht es nach dem Ausbau weiter?

    Die Ranch ist auf langfristige Nutzung ausgelegt. Neben der Versorgung der Hunde spielen auch Kastrationen und Aufklärungsarbeit eine wichtige Rolle, um das Problem nachhaltig zu reduzieren. Ziel ist es, ein Modell zu schaffen, das auch in anderen Regionen funktioniert.

  • Warum unterstützt VETO dieses Projekt?

    Wir unterstützen Projekte dort, wo wir den größten Unterschied machen können. Die VETO-Ranch zeigt, wie nachhaltiger Tierschutz funktionieren kann: mit Hilfe vor Ort, klaren Strukturen und einem Ansatz, der langfristig wirkt. Wir haben das Projekt selbst erlebt und sind überzeugt, dass hier eine Lösung entsteht, die nicht nur einzelnen Tieren hilft, sondern das Problem nachhaltig verändert.


Unser Transparenzversprechen

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.

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