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The Godfather of Dogs: Der Tierschützer, der anders denkt

Bruno Jelović steht auf dem riesigen Gelände. Hunde spielen miteinander, trinken frisches Quellwasser direkt aus dem Bach oder ziehen sich in geschützte Rückzugsorte zurück. Nichts erinnert an enge Zwinger oder dauerhaften Stress. Brunos Ranch-Konzept zeigt, was im Tierschutz möglich ist, wenn die Bedürfnisse der Hunde konsequent im Mittelpunkt stehen.

Damit noch mehr Hunde hier ankommen können, bauen wir die Ranch weiter aus.

 

Wofür Bruno steht


Haltung

Bruno stellt die Bedürfnisse der Hunde konsequent in den Mittelpunkt – ohne Kompromisse.

 

Ansatz

Statt auf Vermittlung setzt er auf langfristige Versorgung, Kastrationen und Aufklärung vor Ort.

 

Vision

Sein Ziel ist es, das Problem nachhaltig zu lösen und eine Vorlage für den Tierschutz zu schaffen.

 
 
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Ich möchte den Tierschutz revolutionieren. Wir müssen aufhören zu glauben, dass andere Länder unsere Probleme lösen. Die Verantwortung liegt bei uns.


Die Realität, die alles verändert hat

Bruno hat den Tierschutz in Bosnien von Grund auf kennengelernt. Straßenhunde, überfüllte Asyle, Tiere, die über Jahre sich selbst überlassen wurden. Für ihn ist das kein abstraktes Problem, sondern Alltag und ein System, das sich über Jahre aufgebaut hat und immer weiter wächst. „Das Leid draußen ist extrem präsent. Die Tiere sind so vielen Gefahren ausgesetzt – Hunger, Krankheiten, Verkehr, Gewalt. Es ist ein permanenter Überlebenskampf“, sagt Bruno.

 

 

Warum Rettung allein nicht reicht

Diese Realität hat seinen Ansatz geprägt. Viele Maßnahmen im Tierschutz reichen für ihn nicht aus. Hunde werden gefüttert oder vermittelt, aber die Ursachen bleiben bestehen. Besonders deutlich wird das bei der unkontrollierten Vermehrung. „Die Vermehrung ist exponentiell. Du hast einen Hund, dann werden daraus vier, dann vierzig, dann vierhundert“, erklärt er. Für ihn ist klar: Ohne Kastrationen wächst das Problem schneller, als jede Hilfe es auffangen kann.


Eine unbequeme Haltung zur Vermittlung

Gleichzeitig stellt er einen zentralen Punkt der internationalen Tierschutzarbeit infrage: die Vermittlung von Hunden, vor allem ins Ausland. Seine Haltung ist klar: „Adoptionen sind etwas Gutes, aber sie können nicht die Lösung sein.“ Zu viele Hunde, zu wenige Plätze, zu viele Hürden. Für viele Tiere bedeutet der Fokus auf Vermittlungen vor allem eines: Warten. Stattdessen verfolgt Bruno einen Ansatz, der bewusst auf eine langfristige Versorgung vor Ort setzt.

 
 
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Ich bin felsenfest überzeugt, dass sogenannte Hunderanches der richtige Weg sind – Orte, an denen Hunde frei laufen, spielen, Freundschaften schließen und einfach Hund sein dürfen.

 

Genau deshalb braucht es diesen Ort. Hilf jetzt, weiteren Hunden einen Platz in diesem Paradies zu schenken.

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Die klassischen Shelter, in denen alle Hunde eingesperrt sind, sind für mich nichts anderes als Gefängnisse.


Die Ranch als Antwort auf ein kaputtes System

Die Ranch ist die konsequente Umsetzung dieser Haltung. Hier gibt es keinen Druck, dass Hunde „funktionieren“ oder vermittelt werden müssen. Stattdessen entstehen stabile Strukturen, die den Tieren langfristig ein echtes Zuhause bieten und ihnen Sicherheit, Ruhe und Orientierung im Alltag geben. Das System passt sich an ihre individuellen Bedürfnisse und Erfahrungen an. „Das Problem muss dort gelöst werden, wo es entsteht – nachhaltig, für Mensch und Tier gleichermaßen“, betont Bruno.

 

 

Kritik an klassischen Tierheimen

Sein Ansatz steht im direkten Gegensatz zu dem von vielen Tierheimen. Für Bruno liegt das Problem im System: zu wenig Platz, zu viele Tiere, zu wenige Ressourcen. In Bugojno hat er selbst das städtische Asyl übernommen, saniert und trägt bis heute sämtliche Kosten. Doch auch nach diesen Veränderungen wird der Ort seinem eigenen Anspruch nicht gerecht, und das belastet ihn: „Auch jetzt ist das Asyl kein Ort, der dich glücklich macht. Es ist maximal ein Ort, den du akzeptieren kannst.“

 
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Es zerreißt dir das Herz, weil du weißt, dass du helfen könntest – aber einfach nicht genug Platz hast. Und genau deshalb ist der Ausbau so wichtig.

 

Mehr Platz rettet Leben

Brunos Ranch stößt an ihre Grenzen. Jeder neue Platz entscheidet darüber, ob ein Hund aufgenommen werden kann oder nicht. Mit dem Ausbau schaffen wir Raum für bis zu 400 weitere Tiere, die sonst keine Perspektive hätten.


Tierschutz beginnt bei den Menschen

Bruno denkt ganzheitlich. Für ihn ist klar: Nachhaltiger Tierschutz funktioniert nur, wenn auch die Menschen vor Ort Teil der Lösung sind. Auf der Ranch arbeiten Dutzende Menschen unter fairen Bedingungen. „Ich will, dass die Menschen, die bei uns arbeiten, gut leben können. Wenn jemand keinen finanziellen Druck hat und nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen muss, hat er auch die Kraft, positive Energie und Fürsorge zurückzugeben – und genau davon profitieren am Ende die Hunde“, erklärt er.

 

 

Ein Modell, das mehr sein soll als ein Projekt

Bruno denkt längst über die Ranch hinaus. Für ihn ist der bisherige Erfolg seines Projekts der Beweis, dass dieser Ansatz den Tierschutz grundlegend verändern kann. Seine Idee ist klar: funktionierende Strukturen vervielfältigen und stetig weiterentwickeln. „Das, was ihr hier seht, würde ich gerne 30 bis 50 Mal wiederholen“, erklärt er. Die Ranch wird damit zum Ausgangspunkt für ein Modell, das sich auf andere Regionen und Länder übertragen lässt.


Bosnien soll Vorbild werden

Sein Ziel ist es, die Situation im eigenen Land grundlegend zu verändern und neue Standards zu setzen. Er ist überzeugt, dass sich das Problem der Straßenhunde lösen lässt, wenn man es konsequent angeht. Dafür braucht es neben dem Ausbau der Ranch vor allem Kastrationen, Aufklärung und klare Gesetze gegen Tierquälerei sowie Ketten- und Käfighaltung. „Bosnien kann ein Beispielland dafür werden, wie man dieses Problem löst.“

 
 
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Mit dem richtigen Konzept kann man dieses Problem in drei bis zehn Jahren lösen.

 

Mehr als ein Projekt

Wer Bruno auf der Ranch erlebt, merkt schnell: Hier geht es nicht darum, ein besseres Tierheim zu bauen. Es geht darum, den Tierschutz neu zu denken und ein System zu schaffen, das das Problem wirklich löst.

Mit deiner Hilfe erweitern wir die Ranch und schenken 400 weiteren Hunden einen Platz im Hundehimmel auf Erden.

 
  • Was passiert mit meiner Spende konkret?

    Deine Spende fließt direkt in den Aufbau der VETO-Ranch. Finanziert werden unter anderem die Vorbereitung der Fläche, Strom- und Wasserversorgung sowie wichtige Bauelemente wie Hundehütten, Quarantäneboxen und Futterstationen. So entsteht Schritt für Schritt ein Ort, der langfristig funktioniert.

  • Warum werden die Hunde nicht einfach vermittelt?

    Vermittlungen sind wichtig und können für einzelne Hunde die einzige Chance sein. Eine nachhaltige Lösung sind sie jedoch nicht. Auch Tierheime in Deutschland und anderen Ländern sind bereits am Limit. Massenhafte Vermittlungen verlagern das Problem oft ins Ausland, statt es zu lösen. Langfristig können wir nur etwas verändern, wenn wir Lösungen vor Ort schaffen und die nötige Infrastruktur aufbauen. Genau das ist der Kern unseres Ansatzes: mit den VETO-Tierschutzzentren und der geplanten VETO-Ranch in Bosnien.

  • Können auch sogenannte Listenhunde aufgenommen werden?

    Ja. Viele dieser Hunde haben in klassischen Systemen keine Chance. Sie gelten als zu gefährlich oder sind nicht vermittelbar. Auf der Ranch können sie in speziell angepassten Bereichen sicher untergebracht und versorgt werden.

  • Was unterscheidet die VETO-Ranch von einem Tierheim?

    Die Ranch ist kein klassisches Tierheim. Die Hunde leben nicht in Zwingern, sondern in Gruppen mit Platz, Rückzugsorten und festen Strukturen. Der Alltag ist darauf ausgelegt, Stress zu reduzieren und den Bedürfnissen der Tiere gerecht zu werden. Das Ziel ist nicht die Verwahrung, sondern ein stabiles, dauerhaftes und würdevolles Leben.

  • Wie geht es nach dem Ausbau weiter?

    Die Ranch ist auf langfristige Nutzung ausgelegt. Neben der Versorgung der Hunde spielen auch Kastrationen und Aufklärungsarbeit eine wichtige Rolle, um das Problem nachhaltig zu reduzieren. Ziel ist es, ein Modell zu schaffen, das auch in anderen Regionen funktioniert.

  • Warum unterstützt VETO dieses Projekt?

    Wir unterstützen Projekte dort, wo wir den größten Unterschied machen können. Die VETO-Ranch zeigt, wie nachhaltiger Tierschutz funktionieren kann: mit Hilfe vor Ort, klaren Strukturen und einem Ansatz, der langfristig wirkt. Wir haben das Projekt selbst erlebt und sind überzeugt, dass hier eine Lösung entsteht, die nicht nur einzelnen Tieren hilft, sondern das Problem nachhaltig verändert.


Unser Transparenzversprechen

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.

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