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Freiheit statt Gitter und Ketten

Die meisten Hunde, die auf der Ranch von Save the Dogs BiH leben, haben Unvorstellbares durchgemacht. Viele waren ihr Leben lang eingesperrt, wurden misshandelt oder zur Zucht missbraucht. Auf der Ranch beginnt für diese Hunde ein neues Kapitel ohne Angst und Gewalt. Einige dieser Geschichten zeigen wir hier.

Damit noch mehr Hunde ein Happy End finden, bauen wir die Ranch weiter aus.

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Von der Hölle ins Paradies


Kein Platz, keine Freiheit

In Bosnien verbringen Hunde oft Jahre in winzigen Käfigen oder an Ketten – ohne Auslauf oder Fürsorge.

 

Angst statt Vertrauen

Viele reagieren mit Rückzug oder Aggression auf jahrelange Vernachlässigung, Gewalt und Isolation.

 

Neustart im Paradies

Auf der Ranch bekommen sie Platz, Fürsorge, Verpflegung und die Chance, zur Ruhe zu kommen.

 
 

Ein Leben in der Hölle

„Als Hund hast du in Bosnien einen schweren Stand,“ sagt Bruno. Immer wieder begegnet er Fällen massiver Gewalt und Vernachlässigung. Hunde werden geschlagen, vergiftet, verbrannt oder absichtlich verletzt. Auf der Straße kämpfen Hunde täglich um Futter, werden krank oder werden von Menschen vertrieben. Verletzungen bleiben oft unbehandelt, viele Tiere sind geschwächt oder traumatisiert. Für viele dieser Hunde ist das die Realität, in der sie aufwachsen und oft auch die, in der sie sterben.

 

 

Bosnien und die Käfighaltung

Die Haltung von Hunden in kleinen Käfigen oder an Ketten ist in Bosnien weit verbreitet. Bruno schätzt, dass jeder zweite Haushalt in Bosnien einen Wachhund hält. Als Wachhunde fristen sie ihr Dasein als lebende Alarmanlage in der hinteren Ecke eines Grundstücks. Hunde werden kaum als fühlende, soziale Lebewesen gesehen. Viele dieser Tiere verbringen ihr gesamtes Leben auf engstem Raum, mit minimalem Kontakt und ohne Auslauf.

 

Medos Schicksal: Als Welpe in den Käfig reingesetzt und nie wieder rausgelassen

Medo lebte seit seiner Welpenzeit in einem kleinen Käfig auf dem Gelände einer Baufirma. Drei Jahre, in denen er auf kaum mehr als drei Quadratmetern eingesperrt war. Brunos Team hatte den Besitzer davon überzeugt, Medo abzugeben.

Sein Zuhause wurde notdürftig aus Metallgittern gebaut. Auf dem Boden: Paletten im Matsch, dazwischen Kot, Plastikreste und Futter. Kontakt zu Menschen gab es kaum, Auslauf hatte er nie. Über Jahre wurde ihm nur Futter durch die Gitter geworfen. Sein Fell ist stellenweise extrem verfilzt.

Trotz der Umstände ist Medo zutraulich und drückt sich auf der Suche nach Kontakt gegen das Gitter. Sein Käfig ist mit Draht fixiert und lässt sich nur mit Werkzeug und Kraft aufbiegen. Dann ist Medo endlich frei.

Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten ist Medo komplett aufgetaut. Mittlerweile hat er sich gut eingelebt und ist in seinem Rudel sehr glücklich.

























     

Medo ist kein Einzelfall

Damit noch mehr Hunde Platz finden, bauen wir die Ranch weiter aus.


Kango: Dem Tod überlassen

Der kaukasische Owtscharka irrte tagelang allein durch die Gegend. Abgemagert und völlig entkräftet war klar: Ohne Hilfe würde Kango nicht überleben. Drei Tage lang versuchten Bruno und sein Team, sein Vertrauen zu gewinnen. Schließlich gelingt es ihnen, den erschöpften Hund zu sichern und auf die Ranch zu bringen. Mittlerweile sucht Kango aktiv die Nähe zu Menschen.

 

Terra: Vor der Zucht gerettet

Die Cane-Corso-Hündin sollte zurück an ihren Verkäufer gehen, nachdem ihre Besitzer ins Ausland gezogen waren. Ohne die Ranch wäre sie dort als Gebärmaschine für die Zucht missbraucht worden und hätte ihr Leben im Käfig verbringen müssen. Bruno und sein Team konnten Terra übernehmen und auf die Ranch bringen. Hier darf sie für den Rest ihres Lebens einfach Hund sein.

 

Hugo: Aus der Box befreit

Der Staffordshire-Mischling wurde fast nur in einer kleinen Box gehalten. Immer wieder versuchte er zu fliehen und verletzte sich dabei schwer am Hinterbein. Ein Mitarbeiter der Ranch erkannte, wie schlecht Hugo gehalten wurde, und überzeugte den Besitzer, den Hund abzugeben. Heute lebt Hugo frei im Rudel auf der Ranch und bewegt sich ohne Gitter und Isolation.

 
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„Aufklärung spielt eine entscheidende Rolle: Kinder und Erwachsene müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen, und den Umgang mit Hunden zu erlernen. Gleichzeitig müssen wir das unkontrollierte Vermehren durch Kastrationen und Sterilisationen bekämpfen.“

Bruno Jelović, „The Godfather of Dogs“

Aufklärung statt Verurteilung

Ein zentraler Teil von Brunos Arbeit ist die Aufklärungsarbeit. Statt zu verurteilen, setzt er auf Gespräche, erklärt Zusammenhänge und schafft Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden. Viele dieser Situationen entstehen aus fehlendem Wissen und aus Traditionen, die nie hinterfragt wurden. Die Ranch zeigt vielen Menschen erstmals eine Alternative. Wenn sie sehen, wie Hunde auf der Ranch leben, entsteht oft zum ersten Mal ein Bewusstsein dafür, was ein Hund eigentlich braucht.

 

 

Hoffnungsschimmer: Umdenken in der Bevölkerung

In den vergangenen anderthalb Jahren hat Brunos Arbeit in Bosnien eine gewisse Bekanntheit erlangt. Immer häufiger melden sich Menschen, die ihre Tiere an die Ranch abgeben möchten, nachdem sie vom Projekt erfahren haben. Der Großteil aller hat sich seitdem keinen neuen Hund angeschafft. Das Projekt leistet damit mehr als nur die Rettung und Versorgung von Hunden. Sie schafft Bewusstsein bei den Menschen und fördert ein Umdenken.

45.000 m² neuer Lebensraum

Deine Spende fließt direkt in den Ausbau eines Geländes, auf dem gerettete Hunde zum ersten Mal wirklich ankommen dürfen.


Schutz

Quarantäneboxen, Hundehütten und Rückzugsorte geben geretteten Hunden Sicherheit und Ruhe.

 

Versorgung

Futterstationen, Wasser und Infrastruktur schaffen die Grundlage für einen stabilen Alltag.

 

Lebensqualität

Ausläufe, Schattenplätze, Feuerstellen und ein Pool erfüllen Bedürfnisse, die in Tierheimen oft fehlen.

 

Hilf jetzt, die Ranch weiter auszubauen

Mit deiner Spende ermöglichst du, dass dieses Konzept wächst und noch mehr Hunden Platz bietet.

 
  • Was passiert mit meiner Spende konkret?

    Deine Spende fließt direkt in den Aufbau der VETO-Ranch. Finanziert werden unter anderem die Vorbereitung der Fläche, Strom- und Wasserversorgung sowie wichtige Bauelemente wie Hundehütten, Quarantäneboxen und Futterstationen. So entsteht Schritt für Schritt ein Ort, der langfristig funktioniert.

  • Warum werden die Hunde nicht einfach vermittelt?

    Vermittlungen sind wichtig und können für einzelne Hunde die einzige Chance sein. Eine nachhaltige Lösung sind sie jedoch nicht. Auch Tierheime in Deutschland und anderen Ländern sind bereits am Limit. Massenhafte Vermittlungen verlagern das Problem oft ins Ausland, statt es zu lösen. Langfristig können wir nur etwas verändern, wenn wir Lösungen vor Ort schaffen und die nötige Infrastruktur aufbauen. Genau das ist der Kern unseres Ansatzes: mit den VETO-Tierschutzzentren und der geplanten VETO-Ranch in Bosnien.

  • Was unterscheidet die VETO-Ranch von einem Tierheim?

    Die Ranch ist kein klassisches Tierheim. Die Hunde leben nicht in Zwingern, sondern in Gruppen mit Platz, Rückzugsorten und festen Strukturen. Der Alltag ist darauf ausgelegt, Stress zu reduzieren und den Bedürfnissen der Tiere gerecht zu werden. Das Ziel ist nicht die Verwahrung, sondern ein stabiles, dauerhaftes und würdevolles Leben.

  • Wie geht es nach dem Ausbau weiter?

    Die Ranch ist auf langfristige Nutzung ausgelegt. Neben der Versorgung der Hunde spielen auch Kastrationen und Aufklärungsarbeit eine wichtige Rolle, um das Problem nachhaltig zu reduzieren. Ziel ist es, ein Modell zu schaffen, das auch in anderen Regionen funktioniert.

  • Warum unterstützt VETO dieses Projekt?

    Wir unterstützen Projekte dort, wo wir den größten Unterschied machen können. Die VETO-Ranch zeigt, wie nachhaltiger Tierschutz funktionieren kann: mit Hilfe vor Ort, klaren Strukturen und einem Ansatz, der langfristig wirkt. Wir haben das Projekt selbst erlebt und sind überzeugt, dass hier eine Lösung entsteht, die nicht nur einzelnen Tieren hilft, sondern das Problem nachhaltig verändert.


Unser Transparenzversprechen

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.

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