2 Mio. Straßenkatzen in Deutschland brauchen unsere Hilfe
Was passiert, wenn Hauskatzen über Jahrzehnte unkastriert in den Freigang gelassen werden?
Die Antwort sehen wir heute: Rund zwei Millionen Straßenkatzen leben in Deutschland. Die meisten sind ausgesetzte Hauskatzen oder der Nachwuchs unkastrierter Freigängerkatzen. Immer neue Kitten werden geboren und kämpfen versteckt auf Höfen oder verlassenen Grundstücken gegen Hunger, Krankheiten und Verletzungen.
Unsere interaktive Karte soll das Ausmaß des Katzenleids in Deutschland dokumentieren und unterstreichen, warum eine bundesweit einheitliche Kastrationspflicht dringend notwendig ist. Gemeinsam machen wir Hotspots sichtbar und schaffen Aufmerksamkeit für bislang übersehene Regionen.
Hilf uns, ihr Leid sichtbar zu machen und den Kreislauf zu durchbrechen.
Das unsichtbare Leid der Straßenkatzen in Deutschland
„Sieht man näher hin, sind die Zustände kaum zu ertragen: Kitten mit schweren Missbildungen, Krankheiten, Hunger. An vielen Orten ist die Situation schon eskaliert. Wir dürfen jetzt nicht wegsehen.”

Warum gibt es in Deutschland so viele Straßenkatzen?
Jede Straßenkatze war einmal eine Hauskatze oder stammt von einer ausgesetzten Hauskatze ab. Die Kastrationspyramide illustriert ihre rasante Vermehrung: Die Katzenpopulation und damit das Leid steigt exponentiell. Bis heute werden unkastrierte Katzen ausgesetzt oder in den Freigang gelassen. Das ist ein großes Problem, denn die Freigängerkatzen sorgen für weiteren leidenden Nachwuchs auf der Straße. Ein menschengemachtes Problem, das wir lösen müssen!
Was machen Tierschutzvereine, um das Problem zu lösen?
Sie bauen durch regelmäßiges Füttern Vertrauen auf und organisieren Einfangaktionen mit Lebendfallen. Die Aktionen sind effizient und strukturiert: Die Tiere werden in die Tierarztpraxis gebracht, dort kastriert und behandelt und wieder abgeholt. Sie erholen sich bei den Vereinen vom Eingriff und werden dann an den Einfangort zurückgesetzt. Über Futterstellen wird die Kolonie überwacht um Krankheiten, Verletzungen und Neuzugänge zu behandeln. Tierschützende brauchen dabei unsere Unterstützung!
Hilf Deutschlands Straßenkatzen
Mit deiner Spende hilfst du, Straßenkatzen mit Futter zu versorgen, Kastrationsprogramme zu finanzieren und Tierschutzvereine mit Equipment für Einfangaktionen auszustatten.
Wie kann das Leid der Straßenkatzen langfristig verhindert werden?
Neben der wichtigen Arbeit der Tierschutzvereine sind flächendeckende Kastrationen von Freigängerkatzen der wirksamste Weg, um die Population verwilderter Katzen langfristig zu reduzieren. Doch bisher gibt es nur in rund 3.300 Kommunen eine Katzenschutzverordnung – viel zu wenig. Jede zehnte Besitzerkatze ist nicht kastriert und trägt so dazu bei, dass sich Straßenkatzen unkontrolliert vermehren. Die Folgen sind Leid, Krankheiten und Hunger für unzählige Tiere.
Landesweite Verordung: Vorreiter Schleswig-Holstein
Seit dem 1. Juli 2026 gilt in Schleswig-Holstein als erstem Bundesland eine landesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen. Ein Meilenstein für den Katzenschutz in Deutschland – und ein starkes Signal an die Politik. Die Regelung schafft Klarheit, schließt Schutzlücken und verhindert, dass Verantwortung von Kommune zu Kommune weitergereicht wird.
Warum es eine bundesweite Lösung braucht!
Länder und Kommunen dürfen laut Paragraph 13b des Tierschutzgesetz Katzenschutzverordnungen erlassen, müssen es aber nicht. Die Folge ist ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen. Straßenkatzen kennen keine Grenzen – werden sie in einer Region kastriert, in der Nachbarregion aber nicht, setzt sich die unkontrollierte Vermehrung fort: das Leid wird verlagert – nicht gelöst.
Deshalb fordert VETO eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. Nur eine einheitliche Regelung verringert das Leid der Straßenkatzen nachhaltig. Unsere interaktive Karte macht das Ausmaß sichtbar, zeigt Hotspots auf und unterstreicht, warum es diese bundesweite Lösung dringend braucht.
Mach Straßenkatzen-Leid sichtbar
Straßenkatzen leiden oft unbemerkt. Jetzt lassen sich Orte mit Leid oder Missständen melden – Fotos und Videos dienen als Beweismaterial. So entsteht eine interaktive Karte, die die Situation von Deutschlands Straßenkatzen sichtbar macht. Jede Meldung zählt.
Die Partnervereine unserer Kampagne
Das kannst du tun
Helfen & spenden
Mit deiner Spende ermöglichst du Kastrationen, medizinische Hilfe, die Versorgung an Futterstellen und Rettungsaktionen.
Andere aufklären
Informier dich und hilf uns, über das Leid der Straßenkatzen aufzuklären: Mit Material zu Freigängern und den häufigsten Irrtümern über Straßenkatzen.
Ehrenamtlich helfen
Unsere Partnervereine suchen dringend nach freiwilliger Hilfe! Futterstellen betreuen, Tierarztbesuche, oder im Hintergrund helfen – alles ist möglich.
Mit deiner Hilfe retten wir Leben
Deutschland hat ein massives Tierschutzproblem: Straßenkatzen leiden millionenfach – verborgen und krank. Wir ermöglichen Kastrationen und Versorgung und fordern echte Veränderungen in Gesellschaft und Politik. Danke, dass du nicht wegsiehst.
Unser Transparenzversprechen
Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. In diesem Rahmen haben wir uns verpflichtet, die folgenden Informationen öffentlich auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.