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Das Leid der Galgos beginnt

Im Oktober startet in Spanien offiziell die Jagdsaison, bei der Galgos und andere Jagdhunde Hasen hinterherhetzen. Die Abrichtung zur Jagd ist brutal und Hunde, die nicht die gewünschte Leistung erbringen, werden einfach aussortiert. Bereits zum Start der Jagdsaison nehmen Tierschutzorganisationen etliche Galgos auf, so dass die Tierheime voll sind. Um die Vereine bestmöglich auf das große Aussortieren nach der Jagdsaison in Spanien vorzubereiten, sammeln wir schon jetzt Futter für Galgos in Not.


Gezüchtet, um zu sterben

In Spanien ist der Galgo Español der traditionelle Jagdhund. Zehntausende Hunde werden jedes Jahr geboren, um für die Jagd abgerichtet zu werden. Die Methoden sind grausam, die Versorgung der Tiere erbärmlich. Hunde, die nicht die gewünschte Leistung zeigen, werden abgegeben, ausgesetzt, verstümmelt oder gleich getötet.

 

 

Nur die Schnellen dürfen bleiben

Im Oktober startet in Spanien die „temporada de caza con galgos“, die Jagdsaison mit Galgos. Dabei ist es üblich, dass die Galgueros, die spanischen Jäger, jagduntaugliche Hunde einfach entsorgen. Tierschutzorganisationen berichten, dass es meist Galgos sind, die für die Jagd zu langsam sind, oder sich bei der Abrichtung verletzt haben. Sie haben oft Knochenbrüche, die die Galgueros nicht behandeln lassen.

 
 

„Primär werden von den Galgueros nur Hunde versorgt, die aktiv zur Jagd eingesetzt werden können. Zusätzliche Fresser, die ihnen keinen Erfolg bringen, sind wertlos.“

Far from Fear e. V.

Zu verspielt für die Jagd

Neben verletzten und zu langsamen Hunden landen Anfang Oktober auch viele junge Galgos in der Obhut der Tierschutzvereine. Bei vielen Jungtieren ist der Jagdtrieb noch nicht ausgeprägt genug. Für die Jagd sind sie nicht zu gebrauchen.

Diese Hunde noch länger mit durchzufüttern, kommt für die Galgueros nicht infrage.

 

 

Ausgenutzt als Gebärmaschine

Hündinnen, die jahrelang für die Zucht neuer Galgos hergehalten haben, gehören zu den stillen Opfern der Aussortierung. Sie sind meist schon älter und werden „abuelas“, also Großmütter, genannt.

Die Abuelas sind meist völlig entkräftet und verängstigt, wenn sie im Tierheim aufgenommen werden. Meist haben sie sehr lange in dunklen Verschlägen gelebt und jedes Jahr viele Welpen geworfen. Ihr Körper ist geschunden.

 
 

Zum Ende der Jagdsaison am 1. Februar sortieren die Galgueros erneut aus und die Tierheime werden von verletzten und ausgemergelten Galgos überflutet. Die Tiere sind von der Jagd und der miserablen Versorgung entkräftet und brauchen dringend nahrhaftes Futter. Schon jetzt sammeln wir für die ehemaligen Jagdhunde in Spanien, damit sie aufgepäppelt werden können.

 

5 Fakten zum Beginn der Jagdsaison in Spanien

– Die erste Welle: Die traditionelle Hasenjagd startet in Spanien im Oktober. Zahlreiche Galgos, die sich nicht zur Jagd eignen, werden dann aussortiert und in den Tierheimen landet die sogenannte erste Welle an Galgos.

– Jagduntauglich: Galgos und andere Jagdhunde werden aus verschiedenen Gründen von den Galgueros abgegeben oder ausgesetzt. Tiere, die sich bei der Abrichtung zur Jagd verletzten oder zu langsam sind, werden schon zu Beginn der Saison aussortiert.

– Welpen und Mütter: Zu den stillen Opfern gehören auch viele Welpen, die nicht ausreichend Jagdtrieb entwickelt haben. Auch ältere Hündinnen, die jahrelang zur Zucht missbraucht wurden, werden zum Start der Jagdsaison entsorgt. Die vielen Würfe haben Spuren hinterlassen: Ihre Körper sind meist sehr entkräftet.

– Ehre und Geld: Bei der Jagd geht es um Profit und Ansehen! Die Hunde werden so trainiert, dass sie den Hasen auf eine bestimmte Art jagen und töten. Nimmt ein Galgo eine Abkürzung, um den Hasen schneller zu erwischen, gilt er als unehrenhaft und wird kurz nach Saisonstart entsorgt. Immer noch gibt es Galgueros, die diese Hunde qualvoll töten.

– Tierheime überfüllt: Im Oktober werden etliche Galgos ausgesetzt oder abgegeben. Das Futter für die vielen Hunde ist immer knapp, doch nun müssen noch mehr Tiere versorgt werden als sonst.

 

Das bewirkt deine Futterspende

Nahrhaftes Futter

Durch das gespendete Futter kommen die geschwächten Hunde wieder zu Kräften.

 

Rettung

Dank deiner Futterspende können noch mehr Galgos versorgt werden.

 

Geld-Prämie

Alle teilnehmenden Vereine erhalten zusätzlich zur Futterspende automatisch eine Geld-Prämie.

 

Medikamente

Mit dieser finanziellen Unterstützung können dringend benötigte Medikamente angeschafft werden.

 

Hilfe, die ankommt

Mehr als 19 Lkw mit Hundefutter machten sich nach der letzten Jagdsaison auf den Weg zu den Tierschutzorganisationen in Spanien. Sieh dir die Highlights der Spendenankunft in unserem Video an:

 

Erfolge aus den letzten Jahren

     

Gemeinsam können wir an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Hilf auch du und spende Futter für die spanischen Galgos.

 

Danke an unsere starken Partner, die Hilfe für Galgos in Not unterstützt haben:

Kontakt
Hallo, ich bin Melina Paschalidis und beantworte gerne alle Fragen. Ich bin jederzeit schriftlich per E-Mail erreichbar.
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